1. Hohe Akzeptanz bei den Beschäftigten: „Offene“ Fragen sind für viele Beschäftigte äußerst wichtig, da sie ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten völlig frei ihre Meinung zu selbstgewählten Themen äußern dürfen, und dies im gewohnten eigenen Schreibstil und in der gewünschten Ausführlichkeit. Für sie, aber auch für das Unternehmen sind „offene“ Fragen eine wertvolle Ergänzung des ansonsten „geschlossenen“ Hauptteils des Fragebogens.
  2. Integration: Die Standard-und Sonderfragebögen der ISPA consult enthalten routinemässig eine oder mehrere „offene“ Fragen zur Beantwortung (mehr auch unter Produkte/Online- und Printfragebögen).
  3. Herausforderung „Auswertung“: ISPA consult ist Spezialist für die Auswertung „offener“ Fragen bei Online- und Printbefragungen. Die Auswertung erfordert besondere Fach- und Methodenkompetenz. Dies gilt vor allem auch für die visualisierte Aufbereitung der Ergebnisse.

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der möglichst effektiven und effizienten Auswertung von „offenen“ Fragen bei Online- und Printbefragungen unter Berücksichtigung erhöhter Anforderungen an die Anonymitätssicherung, da Themenwahl und persönlicher Schreibstil Rückschlüsse auf die Person des Schreibers geben könnte. Die bestehenden Auswertungsroutinen sehen u.a. vor:

  • Online-Transformation handschriftlicher Meinungsäußerungen (bei Printbefragungen).
  • Bereinigung der eingegangenen Texte nach Prüfung auf unzulässige Bewertungen und namentliche Nennung von kritisierten Vorgesetzten und Kollegen.
  • Fehlerfreie Zuordnung der Texte zu den jeweiligen Bereichen bzw. Auswertungseinheiten, in denen sie entstanden sind.
  • Zuordnung der Texte zu einem oder mehreren Themenblöcken im Basisfragebogen.
  • Aggregierung der Ergebnisse und Ermittlung der Häufigkeitsverteilungen.
  • Aufbereitung der Ergebnisse für die Präsentation im Abschlussbericht und ggfs. in der Power Point – Ergebnispräsentation ohne oder mit Kommentierung.

Die aggregierten Ergebnisse aus „offenen“ Fragen lassen sich auf verschiedene Weise anschaulich darstellen:

  1. als dreidimensionale Säulendiagramme
  2. als Spinmaps
  3. als Wortwolken

 

Ad. (1): Beispiel dreidimensionales Säulendiagramms

Beispiel eines dreidimensionalen Säulendiagramms

Abb.: Säulendiagramm

Erläuterung: im obigen Demo. Beispiel wurden die meisten Äußerungen mit positiver und negativer Wertung und auch zu Verbesserungsmöglichkeiten zum Themenschwerpunkt „Arbeitstätigkeit“ gemacht. Die Tatsache, dass negative Äußerungen deutlich überwiegen, sollte Anlass geben, vertiefende Analysen durchzuführen.

 

Ad (2): Beispiel Spinmap

Beispiel einer Spinmap

Abb.: Spinmap

Erläuterung: Die meisten Aussagen wurden zum Themengebiet „Arbeitstätigkeit“ sowie zu „Information und Kommunikation“ gemacht.

 

Ad (3): Beispiel Wortwolke

Beispiel einer Wortwolke

Abb.: Wortwolke

Erläuterung: Je größer das dargestellte Wort, desto öfters wurde es in den Aussagen genannt.