Hintergrund:

Frauen in Führungspositionen sind durch familiäre Verpflichtungen (Kinderbetreuung, Pflegedienste) in besonderer Weise belastet mit den bekannten negativen Folgen für weibliche Karriereverläufe. Gefordert werden familienunterstützende Dienstleistungen für Führungsfrauen und Frauen, die auf dem Weg zur Führungsebene sind. Ein erster, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die Bedarfserhebung und die Beurteilung bereits angebotener Unterstützungsleistungen.

Fragebogendesign:

Ausgearbeiteter Online- oder Printfragebogen (Langfassung) mit 18 Themenblöcken und 189 Einzelfragen/Items zum aktuellen Bedarf an familienunterstützenden Dienstleistungen in Unternehmen und Verwaltungen sowie zur Beurteilung und Nutzung von bereits bestehenden Angeboten; Ergänzung durch „offene“ Fragen.

Gefragt wird u.a. nach dem Stand der aktuellen Familienverpflichtungen, zur aktuellen Arbeitssituation und schließlich zur aktuellen Belastungssituation. Die extern angebotenen Dienstleistungen sind nach Wichtigkeit zu bewerten sowie die Häufigkeit und Dauer ihrer Inanspruchnahme anzugeben. Von Interesse ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach den Hinderungsgründen für die Inanspruchnahme, nach dem präferierten Erbringer und nach dem Ort, wo die benötigten Dienstleistungen erbracht werden sollen. Schließlich sind die speziellen Angebote zur Kinderbetreuung und Pflege differenziert nach Wichtigkeit zu bewerten.

Skalierung:

Überwiegend 5er Skalen zur Messung der Wichtigkeit, der Nutzungshäufigkeit und des Zustimmungsgrades sowie verschiedene andere Skalen.

Verwendung:

Als Stichprobenbefragung (z.B. nur Führungsfrauen) als Vollerhebung (wie oben beschrieben) oder auch in Kurzfassung verwendbar.

 

Mehr Informationen zum Thema "Frauen in Führungspositionen" und "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" finden Sie in der ISPA-Bibliothek