Hintergrund:
Die Fülle der Informationen, die durch eine Mitarbeiterbefragung gewonnen werden können, wirft die Frage auf, welche Informationen wie aufbereitet werden müssen, damit sie wichtige unternehmenspolitische, insbesondere personalpolitische Entscheidungen in Unternehmen und Verwaltungen unterstützen können. Neuerdings gewinnt ein spezieller IT-gestützter Lösungsansatz unter der Bezeichnung „Dashboard“ zunehmende Bedeutung, der sich durch besondere Anwenderorientierung auszeichnet.
Was ist ein Dashboard ?
Ursprünglich wurde unter einem „Dashboard“ das graphische Anzeigen von Informationen verstanden und mit der Armaturenbrett-Anzeige eines Flugzeugs verglichen. Dieses Begriffsverständnis gilt heute als zu eng; im Übrigen konkurriert eine so eng gefasste Begriffsverwendung mit dem bereits gut eingeführten Begriff „Cockpit“ (siehe Produkte/Cockpit). Eine allgemein akzeptierte Definition der vielfältigen Angebote von Dashboard-Konzepten liegt bisher noch nicht vor. In einer neueren Studie zur „Konzeption und Gestaltung von Management Dashboards“ wird u.a. die nachfolgende allgemeine Definition zitiert:
”A multilayered application built on a business intelligence and data integration infrastructure that enables organizations to measure, monitor and manage business performance more effectively“ (Malik).
Was die Definition andeutet, aber die Besonderheit eines Dashboards u.E. ganz wesentlich bestimmt, ist die erhöhte Informationsqualität, die ein gut ausgebautes „Dashboard“ dem Anwender im Vergleich zu anderen Berichts-systemen bietet.
Design eines Dashboards:
Die erhöhte Informationsqualität ergibt sich aus dem typischen Design eines Dashboards. Ausgangspunkt ist der Informationsbedarf des Anwenders, der die Leistungen/Funktionen des Dashboards sowie die Daten und Kennzahlen festlegt, die das Dashboard ein- oder mehrdimensional mit bestimmten Designelementen visualisiert präsentieren soll. Im Unterschied zum bereits erwähnten Cockpit können die Anzeigen auf die individuellen Informationsbedürfnisse des Anwenders ausgerichtet und auch an sich ändernde Informationsbedürfnisse sehr kurzfristig angepasst werden, indem z.B. bestimmte Anzeigen ausgeblendet und dafür andere hinzugenommen werden. Nicht zu übersehen ist der erhebliche Programmierungsaufwand, wenn die Möglichkeit bestehen soll, einzelne Kennzahlen mit wechselnder Analysetiefe in die feinsten Verästelungen der Werttreiber zurückzuverfolgen und bestehende Zusammenhänge aufzuzeigen.
Beitrag ISPA consult:
Noch ist unklar, wie viele Unternehmen und Verwaltungen welcher Größenordnung Dashboards der genannten Art in ihrem Personalbereich zur Entscheidungsunterstützung einführen wollen. Wir haben ein Programm zur Einführung von Dashboards im Personalbereich aufgelegt und bieten fachliche Assistenz bei der konzeptionellen Entwicklung an.